Wettbewerbe


Preisverleihung „Premio internazionale per l’aforisma“
Italienischer Aphorismen-Wettbewerb 2020

 

veranstaltet von „Associazione Italiana per l’Aforisma“

 

Anna Antolisei, Präsidentin der Associazione Italiana per l’Aforisma, weist auf die jährlich im Oktober in Turin stattfindende Preisverleihung „Premio internazionale per l’aforisma“ hin. Die Preise werden wie folgt vergeben:

1) an einen italienischen Autor, der bereits Aphorismen publiziert hat;
2) an einen italienischen Autor, der noch keine Aphorismen publiziert hat und
3) an einen nicht-italienischen Autor von veröffentlichten oder nicht veröffentlichten Aphorismen.

Gastland 2020 ist Deutschland sein und es wäre sehr schön, wenn viele deutsche Verfasser und Verfasserinnen von Aphorismen am Wettbewerb teilnehmen würden. Die 20 bis 40 vorgesehenen Aphorismen pro Bewerber können per e-mail an die Adresse torinoinsintesi@gmail.com geschickt werden.

Sollte es den Autoren selbst unmöglich sein, eine italienische Übersetzung hinzuzufügen, so sorgt die Associazione selbst dafür. Guilia Cantarutti, italienische Aphorismus-Expertin, hat sich bereit erklärt, dabei behilflich zu sein.

Die besten Beiträge werden auch diesmal in einer Anthologie publiziert. Der Preis selbst ist symbolisch, 500 Euro. Die stets hohe Beteiligung und das Echo der Veranstaltung in den Zeitungen zeigen aber, dass dieser Preis in hohem Ansehen steht.

Einsendeschluss für die nicht-italienischen Texte ist der 1. Mai 2010; für italienische Texte der 15. Mai 2020. Die offizielle Ausschreibung erscheint Anfang Februar auf der Homepage aplaforisma.org

Elazar Benyoëtz wird den „premio alla carriera“, d.h. den Ehrenpreis für seine Leistungen auf dem Gebiet der deutsch-jüdischen Aphoristik erhalten.

 


 

„Streitbar und umstritten. Aphorismen zu Gesellschaft und Politik“
Aphorismen-Wettbewerb 2020

 

veranstaltet vom Förderverein DAphA (Deutsches Aphorismus-Archiv) Hattingen e.V.
in Kooperation mit der Stadt Hattingen: Fachbereich Weiterbildung und Kultur

 

Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.
Marie von Ebner-Eschenbach
Wenn zwei sich streiten, lächelt die Wahrheit.
Hans Arndt
Das Böse geht das Gute an, während Güte es bestreitet.
Elazar Benyoëtz

 

Hattingen hat sich seit 2004 mit den bisher acht Aphoristikertreffen, dem Deutschen Aphorismus-Archiv und zahlreichen Veranstaltungen überregional einen Namen als „Heimstadt des Aphorismus“ gemacht, seit 2008 auch mit den Aphorismus-Wettbewerben, die seitdem alle zwei Jahre im Vorfeld der Aphoristikertreffen ausgeschrieben werden; das Aphoristikertreffen 2020 wird vom 6. – 8. 11. 2020 in Hattingen durchgeführt.

Dass der Aphorismus streitbar ist, ist unbestritten. Zur inhaltlichen Einstimmung auf das diesjährige Aphoristikertreffen wollen wir den Streit selbst zum Thema machen. Wir stellen den Wettbewerb 2020 unter das Leitthema „Streitbar und umstritten. Aphorismen zu Gesellschaft und Politik“. Einen Rechtsstreit wollen wir alle vermeiden, denn vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. Das Internet hält Tipps für Streitgespräche in der Beziehung bereit. Debatte, Streitgespräch, Disput, Diskussion: Synonyme, oder wo beginnt das eine, wo endet das andere? Hat „Streitkultur“ überhaupt noch etwas mit „Kultur“ zu tun oder ist es eine Beschönigung? Ist sie erstrebenswert? Warum ist „umstritten“ eine negative Beurteilung? Kennen Sie einen Streithansel, eine Streithexe, einen Streithammel? Lähmt der Streit über das Baugebiet, den Windpark, die Bahntrasse heute Entwicklung allzusehr? Ist es positiv, jemanden „streitbar“ zu nennen? Was macht die Sprache mit uns, wenn sie das eine Mal ein Spiel, das andere Mal eine Ansicht „bestreitet“? Warum gibt es Suchthilfe für Drogen-, aber nicht für Streitsucht?

Das „Historische Wörterbuch der Philosophie“ handelt auf mehr als sechs Spalten, von Hesiod bis Heidegger, den Streit ab. Die katholische Kirche hat zwei Jahrhunderte lang einen Bilderstreit ausgefochten. Im Podcast des Deutschlandfunks können Sie Strittiges hören über Aktuelles und Grundsätzliches, über Fragen wie „Muss Schule Spaß machen?“, „Tschüss Twitter – Ist ein Leben ohne soziale Medien sinnvoll?“ oder „Mäßigung – eine unterschätzte Tugend?“ In vielen Schulen gibt es einen „Streitschlichter“.

Das Internet hält Hunderte von Aphorismen & Zitaten zum Thema „Streit“ bereit. (Er)finden Sie zwischen Streitaxt und Friedenspfeife Neues! Wir hoffen sehr, Sie mit solchen Fragen zur Teilnahme anregen zu können.

Organisatorisches
Senden Sie bitte maximal drei Aphorismen zu diesem Themenfeld zusammen mit Ihren Kontaktdaten bis zum 15. Februar 2020 in einer Mail an: aphorismus@hattingen.de.

Wir bitten um Beachtung, dass nach der Juryentscheidung nur die Gewinner/innen und diejenigen, die Aufnahme in der Wettbewerbsanthologie finden, benachrichtigt werden.

Bitte mailen Sie auch Ihre Kontaktdaten, damit wir Sie, falls Sie zu den Gewinnern zählen, persönlich informieren können. Die eingereichten Aphorismen werden nicht an Dritte weitergegeben; die Daten werden nach der Juryentscheidung gelöscht. Die Gewinner/innen erklären sich bereit, ihre Aphorismen für die Anthologie sowie für unsere Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen. Eine Anthologie mit den Beiträgen der Gewinner/innen wird den Wettbewerb wie in den vergangenen Jahren dokumentieren. Darin werden Aphorismen der ersten dreißig Autor/innen und weitere Einzeltexte aufgenommen. Ihre Präsentation wird zusammen mit einer Lesung der Preisträger/innen voraussichtlich im Rahmen einer Sonntagsmatinee im Mai 2020 in Hattingen erfolgen.

Preise
Diese Preise werden vergeben:
1. Preis 500 Euro und der „Hattinger Igel“, eine Radierung des Künstlers H. J. Uthke;
2. Preis 300 Euro;
3. Preis 200 Euro.
Beim 4. bis 10. Preis handelt es sich um Sachpreise, vorzugsweise Buch-Gutscheine.

Jury
Dr. Anne Liewert, Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Ulrich Laibacher, Redaktionsleiter WAZ Hattingen
Petra Kamburg, Fachbereich Weiterbildung und Kultur der Stadt Hattingen,
Dr. Friedemann Spicker, Aphorismusforscher und Leiter des Deutschen Aphorismus-Archivs Hattingen,
Dr. Jürgen Wilbert, Aphoristiker und Vorsitzender des Fördervereins DAphA Hattingen e.V.

DAphA (Deutsches Aphorismus-Archiv) Hattingen
c/o Stadtmuseum Hattingen, Marktplatz 1-3, 45527 Hattingen
02324 / 2043510 (Petra Kamburg) / 0172 2483216 (Dr. Jürgen Wilbert)

 


 

Die Gewinner/innen des
DAphA- Aphorismenwettbewerbs 2018 stehen fest.
Der „Hattinger Igel“ geht in diesem Jahr nach Gießen.

 

Die fünfköpfige Jury hat am 10.4.2018 im Archivraum des Stadtmuseums getagt und aus insgesamt 456 Einsendungen zum Leitthema „Begegnungen“ die Siegeraphorismen gekürt. Die internationale Beteiligung ist gegenüber 2016 gestiegen: so gab es allein aus Österreich 60 Bewerbungen und aus der Schweiz 20.

Gewonnen hat Alexander Eilers aus Gießen u.a. mit dem Aphorismus „Es stand nichts zwischen ihnen, was sie hätte verbinden können.“ Den zweiten Rang belegt Hans-Jürgen Stumme aus Neuss. Er überzeugte die Jury insbesondere mit dem Aphorismus: „Leuchttürme sind Orientierungspunkte. Meer sind sie nicht.“ Der dritte Sieger kommt aus Münster und heißt Jürgen Lorenzen. Er hat u.a. diesen Aphorismus eingereicht: „Auch ein blindes Huhn findet manchmal einen Nagel und trifft ihn auf den Kopf.“

Der 4. und 5. Platz nehmen zwei Schweizer ein: Giuseppe Corbino aus Luzern („Aus aller Welt kommt niemand.“) und Brigitte Fuchs aus Teufenthal ( „Den Freundeskreis zieht man nicht mit einem Zirkel.“) .

Die weiteren Ränge 6 bis 10 belegen (in alphabetischer Reihenfolge): Monica Heinz aus Zürich (Schweiz) / Ingeborg Parma-Block aus Waldbronn / Jürgen Schwedler aus Engen / Ute Sroka aus Berlin und Wolfgang Stock aus Biberach.

Im Bereich der weiteren Platzierungen von 11 bis 25 werden die folgenden Autoren / Autorinnen mit allen drei eingesandten Aphorismen im Wettbewerbsband vertreten sein:

Marita Bagdahn aus Bonn / Hanna Bertini (Niedersachsen) / Horst Dieter Gölzenleuchter aus Bochum / Klaus Hansen aus Pulheim / Sascha Heße aus Leipzig / Hans Norbert Janowski aus Esslingen / Thomas Möginger aus Saldenburg / Irmgard Partmann aus Wietmarschen / Helmut Peters aus Recklinghausen / Alexandra Paul aus Dresden / Thomas Rauberger aus Karlsruhe / Verena Risse aus Iserlohn / Volker Teodorczik aus Herne / Inken Weiand aus Bad Münstereifel / Norman Wojak aus Essen.

In die Wettbewerbsanthologie, die im Mai erscheinen wird, werden noch rund 100 Einzelsätze aufgenommen werden, die die Herausgeber für so beachtenswert halten, sie einem breiteren Publikum mitzuteilen. Der Wettbewerbsband wird in einer Lese-Matinee am Sonntag, den 10. Juni 2018, um 11 Uhr im Alten Rathaus in Hattingen präsentiert; zugleich werden die Gewinner/innen geehrt, der Sieger erhält neben dem Preisgeld die Originalradierung des Künstlers H.J. Uthke „Hattinger Igel“.

 


 

„Begegnungen“
Aphorismen-Wettbewerb 2018

 

veranstaltet vom Förderverein DAphA (Deutsches Aphorismus-Archiv) Hattingen e.V.
in Kooperation mit der Stadt Hattingen: Fachbereich Weiterbildung und Kultur

 

Hattingen hat sich seit 2004 mit den bisher sieben Aphoristikertreffen, dem Deutschen Aphorismus-Archiv und zahlreichen Veranstaltungen überregional einen Namen als „Heimstadt des Aphorismus“ gemacht, seit 2008 auch mit den Aphorismus-Wettbewerben, die seitdem alle zwei Jahre im Vorfeld der Aphoristikertreffen ausgeschrieben werden.

Wie und wo begegnet der Aphorismus seinen Leserinnen und Lesern? Hinter dieser schlichten Ausgangsfrage fächern sich die Themen auf, die das Deutsche Aphorismus-Archiv auf seinem 8. Aphoristikertreffen vom 1.- 3. November 2018 sich und seinen Referent(inn)en unter dem Titel Der Aphorismus im Dialog. Formen und Spielarten der Begegnung stellt.

Zur inhaltlichen Einstimmung stellen wir den Wettbewerb 2018 unter das Leitthema „Begegnungen“. Der Wettbewerb fasst das Thema weiter: Zu den Spielarten der Begegnung im Alltagsleben, vom T-Shirt über den Kalender bis zum Bierdeckel, zählen neben der Begegnung mit Literatur und mit Menschen auch die Begegnung mit Ländern und Landschaften, mit Situationen und – wer weiß? – mit Tieren. Gut möglich, das Sie die Begegnung als Entgegnung verstehen. Und steckt nicht auch die Gegnerschaft etymologisch noch in der Begegnung?
Weit genug gefasst also scheint uns das Thema, und wir hoffen sehr, Sie dadurch zum Mitmachen anregen zu können.

Organisatorisches
Senden Sie bitte maximal drei Aphorismen zu diesem Themenfeld bis zum 15. Februar 2018 per Mail an: aphorismus@hattingen.de.

Wir bitten um Beachtung, dass nach der Juryentscheidung nur die Gewinner/innen und diejenigen, die Aufnahme in der Wettbewerbsanthologie finden, benachrichtigt werden.

Bitte mailen Sie auch Ihre Kontaktdaten, damit wir Sie, falls Sie gewonnen haben, persönlich informieren können. Die eingereichten Aphorismen werden nicht an Dritte weitergegeben; die Daten werden nach der Juryentscheidung gelöscht.
Die Gewinner/innen erklären sich bereit, ihre Aphorismen für die Anthologie sowie für unsere Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen. Eine Publikation mit den Beiträgen der Gewinner/innen wird den Wettbewerb wie in den vergangenen Jahren abschließend dokumentieren.
Die Präsentation der Anthologie mit Lesung der Preisträger/innen wird voraussichtlich im Rahmen einer Sonntagsmatinee am 10. Juni 2018 in Hattingen, Altes Rathaus, Untermarkt 2, erfolgen.

Preise
Diese Preise werden vergeben:
1. Preis 300 Euro und der „Hattinger Igel“, eine Radierung des Künstlers H. J. Uthke;
2. Preis 200 Euro;
3. Preis 100 Euro.
Beim 4. bis 10. Preis handelt es sich um Sachpreise, vorzugsweise Buch-Gutscheine. In die Anthologie werden Aphorismen der ersten dreißig Autoren / Autorinnen und weitere Einzeltexte aufgenommen.

Jury
Joachim Wittkowski (Kulturredakteur, Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum),
Jörg Dahlbeck (Aphoristiker, Songtexter),
Petra Kamburg, Leiterin der Volkshochschule der Stadt Hattingen,
Dr. Friedemann Spicker, Aphorismusforscher und Leiter des Deutschen Aphorismus-Archivs Hattingen,
Dr. Jürgen Wilbert, Aphoristiker und Vorsitzender des Fördervereins DAphA Hattingen e.V.